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Montag, 17. Juni 2013

REVIEW: LASIK OP mit Gutschein

Hallo meine lieben Leser! ♥

Einige von euch erinnern sich vll noch, dass ich einen ähnlichen Beitrag schonmal veröffentlich habe. Da der behandelnde Arzt mit einem Bußgeld gedroht hat, wurde der Beitrag offline genommen, obwohl er zu 100% der Wahrheit entsprach, was seitens des Arztes natürlich geleugnet wurde. Als Studentin habe ich natürlich auch besseres zu tun als mit einem Arzt, der scheinbar zuviel Zeit hat, vor Gericht zu gehen.
Der Arzt sowie die Praxis werden deswegen in diesem Beitrag nichtmehr namentlich erwähnt.
Mein Papa hat mir einen Gutschein auf einem bekannten Gutscheinportal für eine LASIK OP gekauft ♥ Nochmals vielen vielen Dank! ^^ ♥
Ich hatte den Gutschein selbst auf dem Gutscheinportal gesehen und hatte das Ganze mit meinen Eltern diskutiert. Wir haben uns natürlich zuvor Bewertungen der Praxis durchgelesen. Zu dem Zeitpunkt (August '11) gab es allerdings noch nicht so viele wie jetzt. Allgemein hörte sich das alles aber gut an. Der Gutschein wurde am 3. August 2011 also gekauft und ich hoffte, dass ich schnell auch ohne Brille oder Linsen sehen kann. Leider falsch gehofft...Ich habe mir vor Kurzem nochmal Bewertung durchgelesen und da wurde dann geschrieben, man solle sich nicht über 2-4 Monate warten aufregen...
Ich denke bei knapp 11 Monaten Wartezeit ist das aber verständlich :/

Kaufdatum: 3. August 2011 
Termin für die Voruntersuchung:  25. Juni 2012
Termin für die OP:  26. Juni 2012

Ich wollte eigentlich schon während des Indienurlaubs (Ende 2011/Anfang 2012) und der Chinarundreise (März 2012) ohne Brille rumlaufen. Leider nicht möglich :/
Für Juli/August 2012 ist meine Japanreise angesetzt und ich hoffe, dass ich zumindest diese ohne Sehhilfe genießen kann, denn es steht nicht einmal fest, ob ich operiert werde, da die Voruntersuchung erst einen Tag vor der OP stattfindet... Finde ich persönlich nicht sonderlich gut geregelt zumahl man drei verschiedene Augentropfen kaufen muss und eins der Medikamente auch schon vor der Voruntersuchung & Operation anwenden muss. Die Medikamente wären eigentlich ziemlich teuer geworden, da man von der Praxis jediglich ein Privatrezept bekommt. Ich war beim Hausarzt und hab mir die Rezepte dort verschreiben lassen und musste statt 36,11€ nur 7,22€ zahlen :D
Lucky   \(^^)/


Ab dem 16. Juni 2012 (10 Tage vor der OP)
Ab diesem Tag darf ich keine weichen Linsen mehr tragen!

Ab dem 23. Juni 2012
3 x täglich Vigamox Tropfen anwenden

25. Juni 2012
Voruntersuchung

26. Juni 2012
OP-TAG


1. Update (25. Juni 2012)
Ich komme gerade mit meiner Mutter nach Hause und sie guckt auf das Telefon, dass eine Nummer aus der Stadt des Laserarztes angerufen hat. Mein Vater ruft diese zurück und stellt das Telefon auf laut. Am anderen Ende spricht die Praxis des Arztes und ich schon: "Es gibt Tote, wenn die meinen Termin, auf den ich 11 Monate gewartet hab, canceln!!!" Aber scheinbar haben die schon jemanden anderen gecancelt in der Zeit wo wir außer Haus waren. Glück gehabt!!!
Seit Samstag tropfe ich jeweils dreimal täglich in jedes Auge einen Tropfen Vigamox. Die Tropfen haben zu erst leicht gebrannt, aber schon beim dritten Mal tropfen merkte ich das nicht mehr. In weniger als 4 Stunden geht es auf zur Voruntersuchung...ich bin gespannt!

2. Update (01. Juli 2012) 
Ich wollte eigentlich ein update nach der Voruntersuchung schreiben, wozu ich leider nicht gekommen bin.
Die Voruntersuchung war wie seit 11 Monaten geplant für den   25. Juni 2012 um 16 Uhr angesetzt. Ich war bereits um 15:30 Uhr in der Praxis. Mama hat mich begleitet und wir wurden von einer gestressten und sehr unfreundlich wirkenden Arzthelferin hereingelassen. Sie sammelte die zuvor zu Hause ausgefüllten Bögen ein und meinte es kann so 4 bis 5 Stunden brauchen.....Meine Mama fragte nach, ob sie das wiederholen könne, aber sie hat sich leider nicht verhört.

WARTEZEIT: 4 bis 5 STUNDEN!!!

Wir wollten gerne in ein Cafe oder so gehen, aber auch das ging nicht, da die Arzthelferin erst die Messungen vornehmen wollte. Damit wurde sich unglaubliche 2 Stunden Zeit gelassen! In der Zeit hätte man es 5 Mal geschafft ein Cafe aufzusuchen...
Zudem kam nach 1.5 Stunden warten eine Frau mit zwei kleinen Kindern in die Praxis. Da ist man schon total genervt, weil man so lange warten muss und dann auch noch das... Es stellte sich dann noch heraus, dass es die Kinder der zweiten Arzthelferin sind...

Die Messungen:
Zu erst wurde der ungefähre Dioptrinwert überprüft, wie es auch oft beim Augenarzt gemacht wird.
Danach erfolgte eine Augeninnendruckmessung und anschließend wurde meine Brille vermessen. Danach hieß es erstmal wieder warten...Aber zum Glück nicht allzu lange. Nach 10-15min ging es weiter in ein kleines Räumchen, wo man in eine Maschine guckte und man sollte ca. 2 Minuten lang immer einen Knopf drücken, wenn ein Lichtpunkt erscheint. Diese Messung wurde erst mit dem einem dann mit dem anderen Auge gemacht. Wenn ich mich recht erinner war dieser Test um das Sichtfeld zu überprüfen. Anschließend wurden meine Augen einem Test für das Kontrastsehen unterzogen. Man musste wie beim Führerschein gucken, wo der Kreis geöffnet ist, allerdings unter erschwerten Bedingungen. Entweder mit sehr viel Lichtzufuhr oder wenn in dämmrigen Licht. Damit waren die Tests in dem kleinem Räumchen abgeschlossen und es hieß wieder warten.
Im nächsten Raum wurde das Auge und seine verschiedenen Schichten anhand eines Lasers in einer Computergrafik dargestellt. Man musste das Auge weit öffnen und etwa 8 Sekuinden weit geöffnet offen halten. Danach gab es einen Test bezüglich der Farbwahrnehmung. Man musste farbige Zahlen auf andersfarbigem Untergrund lesen. Einfach :) Dann ging es endlich an das letzte Gerät. Ich weiß nichtmehr wofür es war, aber man musste einfach reinschauen :)


Danach hieß es schon wieder warten. Nach etwa 15-20min erklärte uns dann die (zweite) Arzthelferin den groben Ablauf der Operation. Allerdings brauchte es recht lange, weil das Gespräch öfter Mal von ihren kleinen Kindern, die in allen Räumen ein- und ausgingen, unterbrochen wurde. Gegen Ende des Gesprächs klärte Sie uns auch schon darüber auf, dass es Extrakosten geben wird...
Zum einen Plugs, die in den inneren Augenwinkel gesetzt werden. Kosten: 100€ (pro Plug 50€)
Zum anderen: ModuleKosten pro Modul: 500€

Die Arzthelferin meinte ich bräuchte eins der Module wegen der wellenförmigen untersten Schicht. Der Laser musste wohl irgendwie anders dafür eingestellt werden, dafür dann 500€ extra...
Aber gut, wenn ich sonst nichts sehen kann, bringt die ganze OP mir nichts :(
Diesem Module wurde weder beim Gutscheinkauf noch bei Terminvergabe erwähnt. Erst nachdem alle Untersuchungen gemacht wurden. Wäre man abgesprungen hätte man nichtmal den vollen Betrag zurückbekommen, weil man die Voruntersuchung bereits genutzt hat. Eine ziemlich miese Masche!

Gespräch mit dem Arzt:
Nach erneutem Warten konnte ich nun endlich zu Dr. XXX. Ich wusste schließlich auch nach über 2 Stunden Messungen, Tests und erste Aufklärungsgespräche noch nicht, ob eine OP überhaut möglich ist.
Der Dr. erzählte erstmal einiges in einer Seelenruhe, als wenn ich der erste Patient gewesen wäre und das obwohl schon recht spät war (etwa 19 Uhr). Während des Gesprächs wurde immer wieder auf das Implantieren einer Linse hingewiesen, was bei meinen Augen besser wäre, aber etwa 8200€ kosten würde. Woher soll ich bitte soviel Geld nehmen? XD Außerdem müsste ich dann nochmal ca. 3 Monate warten. Das wollte ich auf keinen Fall. Eigentlich wollte ich die Augen schon 2011 gemacht bekommen haben und in Indien und China ohne Brille rumrennen, was dank Terminvergabe ja nicht möglich war .___.
Nachdem ich dem Arzt das so gesagt habe und abgeklärt war, dass ich wenn die LASIK machen lasse, wurde mir dann auch endlich gesagt, dass es möglich ist, aber wenn Weihnachten wäre würde er sich etwas anderes wünschen. Später erfuhr ich, dass nicht nur ein Modul notwendig ist sonder auch noch ein zweites Modul für einen dünneren Schnitt. Falls ich nochmal operiert werden sollte wäre das ohne diesen dünneren Schnitt nicht möglich.
Ich habe dann noch erfahren, dass ich eine große Pupille habe. Normalerweise ist sie wohl 6,5mm groß, meine ist 8mm und dadurch muss ein größerer Bereich als normal gelasert werden. Ein Glück, dass es dafür wohl noch kein Extramodul gibt x'D Mir wurde dann der OP-Vorgang im Detail erklärt und das Lasern selbst soll nur 17 Sekunden brauchen.
Nachdem das Gespräch (bei dem die Kinder am Laser rumgespielt haben, was Dr. XXX aber überhaupt nicht störte) beendet war, wurde mir von den Arzthelferin nochmal Unterlagen zum Unterschreiben mitgegeben. Das seltsame: Bei Kosten stand nur eins der Module und die Plugs für gesamt 600€ aufgelistet, wo ich schließlich meine Unterschrift zu Hause druntergesetzt habe.

DER OP-TAG

Der Termin war für den 26. Juni 2012 um 9:30 Uhr angesetzt, doch bereits als wir in die Praxis kamen wurde uns gesagt: "Sie sind frühestens um 11 Uhr dran. Sie haben noch zwei Patienten vor sich und der Dr. hat noch nicht mit dem Lasern begonnen." Genau das habe ich mir gewünscht zu hören....Also erstmal im Cafe gegenüber frühstücken! Schon vor 11 Uhr waren wir wieder in der Praxis und haben im Wartezimmer Platz genommen, doch bisher ist noch nicht viel passiert. Noch niemand wurde gelasert. Erst um kurz vor 12 wurde der ERSTE Patient gelasert. Gut dachten wir, dann sind wir ja bald dran. Doch mit der Annahme lagen wir weit weit daneben, denn wir hatten nicht zwei Patienten vor uns, wie die Arzthelferin gesagt hat, wir hatten FÜNF PATIENTEN (also alle, die an dem Tag gelasert wurden) vor uns.

Termin 9:30 Uhr
Tatsächliche OP-Zeit: 14:50 Uhr


So eine Organisation ist mir echt noch nirgendwo untergekommen T_______________T
Wie kann das sein? Wieso wurde drei Stunden später mit dem Lasern angefangen und wofür hatte ich überhaut einen Termin? Ich hätte ja einfach um 14 Uhr nachm Mittagessen da mal vorbeischauen können...
Die Zeitschriften kannte ich zum Großteil schon vom Vortag, also habe ich die Zeit genutzt vom Wartzimmer mal paar Bilder zu machen(, die hier allerdings nichtmehr gezeigt werden.)

Als ich erstmal dran war ging alles ganz schnell. Meine Mama wollte sich die OP mit angucken und war mit in dem Zimmer, wo die OP ausgeführt wurde.
Ich musste mich auf die Liege legen, wo gestern die Kinder mit ihren Schuhen drüber liefen, aber da schon 5 Leute vor mir dort lagen, war sie sicher wieder sauber. Der Kopf kam auf ein O-förmiges Kissen und wurde durch den Arzt noch genauer positioniert. Man sollte während der OP die ganze Zeit auf das grüne Licht gucken, was über einem erscheint.
Zu erst wurden die Plugs eingesetzt, danach wurde mit dem rechten Auge angefangen. Die Wimpern wurden abgeklebt und ich bekam diverse Male Tröpfchen. Dann wurde die Spange ins Auge gelegt. An und für sich nicht schlimm, aber weil sie wegen meiner großen Pupille weit geöffnet werden musste doch ziemlich unangenehm >.< Dann wurde meine Hornhaut markiert und es wurde ein Metallring (so sah es zumidnest für mich aus) aufgesetzt, wo dann das Gerät draufgesetzt wurde, was die Hornhaut aufschneidet: Es fühlte sich so an, als wenn das Auge richtig in diesem Ring gequetscht würde und war auch nicht sehr angenehm >o< Aber wie heißt es so schön: Wer schön seinn will muss leiden! Das Gerät ratterte dann über das Auge und der Arzt klappte die Hornhaut um. Dann war alles unscharf und der grüne Punkt war nur noch schwammig zu erkennen. Es kamen wieder diverse Tropfen ins Auge und Dr. XXX erklärte schon seit Beginn jeden Schritt, den er unternahm. Es ertönte mehrmals ein Piepen, was vom Laser kam, der sich nun schonmal warm lief. Anschließend wurde er aufs Auge gerichtet, welches von Trackern im Bruchteil von Sekunden verfolgt wurde. Sollte das Auge sich in eine total andere Richtuung als die vorgegebene mit dem grünen Punkt bewegen würde der Laser sofort aufhören zu arbeiten. Der Laser begann sein Werk und Dr. XXX sagte wie weit er ist. Nach 17 Sekunden war es auch schon vorbei. Es wurde wieder getropft und die Hornhaut zurückgeklappt und ich glaube mit einem Pinsel verstrichen. Dieser kitzelte leicht im Auge. Nach diversen Tröpfchen kam dann eine Schutzlinse auf das Auge, die Wimpern wurden befreit und auch die unangenehme Klammer wurde entnommen und der selbe Vorgang wurde am linken Auge wiederholt. Mit dem linken Auge hatte ich allerdings mehr Probleme den grünen Punkt zu fixieren, aber war laut dem Arzt trotzdem okay!
Das Lasern selbst war absolut schmerzfrei, jedoch war die Klammer sowie der Metallaufsatz vom Schneiden sehr unangenehm. Nach der OP waren die Augen natürlich sehr gereizt, knallrot und so heiß, dass man ein Spiegelei darauf hätte braten können. Nun sollte alle 10min getropft werden. Eigentlich durch die Arzthelferin....Das erstmal wurde getropft das zweite Mal war die Frau unauffindbar und es wurde mit 5 minütiger Verspätung getropft. Danach kam eine Vertreterin mit der sie sich unterhielt und auch da wieder das Tropfen total vergaß. Der Wecker wurde ausgestellt und die Patienten links liegen gelassen. Unmöglich. Ich hab mir dann so ein Einzeldosisbehältnis geben lassen und selber getropft T__T Eigentlich sollte es 1,5 Stunden von der Arzthelferin gemacht werden, aber da ich die letzte Patientin war, die an dem Tag gelasert wurde, kam ich auch schon früher nochmal zum Arzt rein. Dieser lobpreiste seinen dünnen Schnitt, den ja eigentlich die Maschine gemacht hat und nicht er. Anschließend konnte ich mich nach Hause fahren lassen. Ich konnte zu dem Zeitpunkt schon besser sehen als vorher ohne Brille. Von den Arzthelferinnen bekam ich einen Tropfplan:


 sowie Schutzklappen für die Nacht, Klebeband zum fisieren der Klappen
Irgendwie sieht meine Iris oval aus O__o

und das Mittelchen, was die Vertreterin mitgebracht hat (Thelox Augentropfen).
Es war ziemlich nervig alle 10min zu tropfen, aber länger hätte man es ohne Tropfen auch nicht ausgehalten. Ich musste 6 Stunden lang tropfen und bin dann auch direkt schlafen gegangen. Meine Augen waren noch immer ganz heiß, aber nichtmehr rot x3

Es war nicht sonderlich komfortabel mit den Klappen zu schlafen, aber es ging irgendwie.

Diesmal sollte ich so 8:30 - 45 in der Praxis sein. Mama und ich haben einstimmig beschlossen, dass 9 Uhr wohl auch reichen wird. Ich bin in die Praxis und sie hat mich später dann wieder abgeholt. An dem Tag ging alles auch recht schnell. Wartezeit vll so 30 Minuten. Der Arzt hat dann die Schutzlinse entfernt und meinte was da ja alles für Ablagerungen drauf wären und es ein Wunder wäre, dass ich dadurch noch was sehen könne. Anschließend wurde abermals der dünne Schnitt gelobt, den "er gemacht hat". Ich sollte auf der Wand die Zahlen versuchen zu lesen. Die ersten vier gingen halbwegs, danach die Zahlen gingen scho nichtmehr. Laut Dr. XXX normal und das Sehen soll in den nächsten Tagen noch besser werden. Ich war erstmal froh, dass die Linse weg war, denn die war nicht sonderlich angenehm und es fühlte sich viel viel besser  an, als sie entfernt wurde! Die Arzthelferin gab mir noch den neuen Tropfplan mit:

Ich finde es ziemlich blöde geregelt, dass man die Medikamente nicht alle auf einmal mitgeteilt bekommt. Ich hätte diese schließlich schon vor der OP besorgen können...Mit dem Plan bin ich wieder zu meinem Hausarzt und hab mir die Medikamente verschreiben lassen. Jedoch nur die Dexa gingen auf Kassenrezept, aber die haben sich gelohnt, da sie 30€ gekostet hätten!
Nachmittags hab ich noch in der Apotheke versucht die Medikamente zu bekommen. Das Occusanum war nichtmehr lieferbar. Das Thelox war noch nicht lieferbar, also hat mir die Apothekerin Hylo-Comod empfohlen, da es den selben Wirkstoff hat. Zwei der drei Medikamente waren nicht auf Lager und ich sollte sie ab 9 Uhr am Folgetag abholen. Um 9:30 war ich dort, jedoch fehlte noch eins der Medikamente, was mir dann Nachmittags geliefert wurde.
KOSTEN: knapp 25€ 


Zur Zeit (paar Tage nach der OP) bin ich noch sehr lichtempfindlich und kann wenn es dämmert oder dunkel ist nicht so gut gucken. Ich hoffe, dass es noch wird. Im rechten Auge ist mir eine Ader geplatzt, was etwas unangenehm war. Ich denke, dass es noch von dem Eisenring kommt, der zum Aufschneiden aufgelegt wurde. Man kann 5 Tage nach der OP noch den Abdruck vom Ring sehen, wenn ich das Lid hochziehe. Ab dem zweiten Tag nach der OP bin ich bei Tageslicht wieder mit dem Auto gefahren. Am ersten Tag nach der OP wäre mir das noch nicht möglich gewesen.

Das Gucken war die ersten drei Tage nach der OP sehr anstrengend und es gab nur wenige Tropfen. Ich hab es nicht länger als bis 23 Uhr geschafft die Augen offen zu halten und bin gezwungenermaßen früh ins Bett. Seit gestern (4ter Tag nach der Op) gibt es wieder mehr Tropfen und auch ein Nachtgel und ich konnte etwas länger die Augen offen halten ^__^ Das Nachtgel war sehr angenehm!

Den nächsten Termin bei Dr. XXX habe ich am 4. Juli 2012. Da wollte er nochmal einen Blick auf meine Augen werfen. Ich werde wahrscheinlich vorher anrufen und nachfragen, ob der Termin um 13 Uhr ist oder doch vielleicht erst um 18 Uhr.


FAZIT:
Man sollte viel viel Zeit mitbringen und wenn man nicht weit laufen möchte auch viel Futter für die Parkuhr:


Zudem waren die Plastikstühle, auf denen man dank dem absolut misslungenem Zeitmanagement sehr lange Zeit verbrachte, sehr ungemütlich. Bei 5 Stunden Wartezeit wäre ein Massagesessel wohl ehr angebracht.
Wenn die Arzthelferinnen nicht total im Stress sind, sind sie sehr nett zum Patienten, aber vergessen den Patienten auch schnell wieder, wenn es etwas "wichtigeres" gibt. Eigentlich ein Unding, aber in der Praxis wohl normal.
Der Arzt selbst ist sehr nett und hat eine Engelsgeduld, lobt sich und seine Arbeit aber auch gerne selber.

Zur Zeit sehe ich im Etwa so gut wie mit Brille, also 80% würde ich schätzen, aber dazu wird Dr. XXX in drei Tagen wohl mehr zu sagen können. 

3. Update (07. Juli 2012) 
Ich hatte am 4. Juli die Nachuntersuchung. Aufgrund der extrem langen Wartezeiten am Voruntersuchungs- und OP-Tag hab ich vorher angerufen und gefragt wie es aussieht. Erst nach der Rückmeldung, dass sie nicht 4-5 Stunden mit den Terminen in Verzug sind, bin ich losgefahren. Im Wartezimmer saßen noch zwei andere Patienten und nach etwa 20min wurden nochmal an verschiedenen Gerätschaften Tests gemacht und anschließend konnte ich zum Doktor. Ich teilte ihm erstmal mit, dass die Occusanum Tropfen nicht lieferbar waren und die Thealoz noch nicht, weswegen ich Hylo-Comod gekauft habe, was mir von der Apothekerin empfohlen wurde. Dr. XXX meinte ihm würde das Hylo-Comod nicht so zusagen (meinen Augen auch nicht so) & ich kann die Thealoz  später bei  ihm kaufen (Preis 10€ die Flasche, später online ca. 6-7.50€). Er meinte meine Augen wären extrem trocken weswegen ich noch nicht die 100% sehen kann und ich soll viel mehr tropfen, als der Tropfplan vorschreibt. Er wusste bereits vorher, dass ich trockene Augen habe und hätte den Tropfplan individuell abwandeln können oder es mir zumindest mündlich mitteilen können, dass ich mehr tropfen muss. Ich hab mich strikt an den Plan gehalten (bis auf die Augenklappen aufzusetzen) und mir Sorgen gemacht wieso ich noch nicht so gut gucken kann wie erwartet. Ansonsten soll alles i.O. sein und alle Fehler im Auge behoben sein (wie geplant). Er meinte er müsse mich jetzt erstmal nichtmehr sehen, aber ich soll in einem 3/4 Jahr nochmal kommen und dann für die kommenden vier Jahre zur Nachkontrolle. Er hat mit keinem Wort erwähnt, dass das mindestens 90€ pro Besuch kosten wird. Von den Kosten weiß ich nur von anderen Berichten. Ich denke ich kann meine Zeit, die ich dort wieder warten würde auch in etwas anderes stecken und das Geld sowieso. 
Aber ich war froh zu hören, dass mit meinen Augen z.Z. alles i.O. ist außer, dass sie zu trocken sind :) 

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PRO 
- kompetenter Arzt
- nette Arzthelferinnen, wenn sie nicht gerade total gestresst sind

KONTRA
- lange Wartezeiten in der Praxis (bis zu 5 Stunden) & auf den Termin (11 Monate)
- Extrakosten auf die erst viel zu spät hingewiesen wurde
- Lage der Praxis (am besten mit der Bahn anreisen um die 2€/Stunde Parkgebühr zu sparen oder weit weg parken)
- ungemütliche Plastikstühle
- Wartezimmer im "Wintergarten" (bei Sonnenschein kann es schnell zu warm werden, morgens früh zu kalt)

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UPDATE (17.06.2013)
Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich vor allem projezierte Sachen wie in der Uni nicht so gut lesen kann. Auch wenn ich morgens mit dem Auto fahre, ist meine Sicht nicht ganz so scharf wie sie, denke ich, sein sollte. Ich wollte eigentlich schon längst zu einem Augenarzt, der mal einen Blick auf meine Augen wirft, aber da ich mir den Innenmeniskus angerissen habe kamen da erstmal andere Arztbesuche auf mich zu. Sobald ich beim Augenarzt war, wird es ein neues Update geben :3


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